Das Höchster Alleeviertel hat eine neue Straße. Im Rahmen einer ungewöhnlichen Kunstaktion des Künstlerduos 431art wurde die Privatstraße vor dem MitscherlichHaus, in dem der bekannte Psychoanalytiker zusammen mit seiner Frau Margarete lange Jahre lebte, jetzt Alexander-Mitscherlich-Allee genannt.
Frankfurt am Main, Juli 2009. In einer außergewöhnlichen Kunstaktion hat das Höchster Alleeviertel eine neue Straße erhalten: Die Alexander-Mitscherlich-Allee. Das Künstlerduo Haike Rausch und Torsten Grosch von 431art hat die Straße nach dem bekannten Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich benannt und den neuen Namen in einem überdimensionalen Schriftzug auf den Asphalt gebracht. Mitscherlich lebte lange im ebenfalls nach ihm benannten MitscherlichHaus, das mit der neuen Alexander-Mitscherlich-Allee nun eine passend benannte Zufahrt erhalten hat.
Die Künstler von 431art unterhalten seit einigen Monaten ihr Atelier im MitscherlichHaus und beschäftigen sich intensiv mit dem Wohnhochhaus. Mitscherlich, so Rausch und Grosch, „forderte seine Mitbürger immer wieder auf, sich von dem tradierten ‘Untertanentum’ der deutschen Nachkriegszeit zu lösen“. Aus diesem Ansatz heraus entwickelte sich die Idee zu der Straßenbenennung.
„Neben dem Namen haben wir auch das Mitscherlich-Zitat ‘Nicht gehorchen, sondern denken’ auf der Straße aufgetragen, um Mitscherlichs gesellschaftskritische Position aufzugreifen“, erläutern Rausch und Grosch. „Mit unserer Aktion bringen wir Mitscherlichs gesellschaftskritische Postion in den öffentlichen Raum und laden Höchster Bürger zur kreativen Kommunikation ein.“
Der Gründer des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt untersuchte unter anderem die Auswirkungen von Architektur auf die Psyche des Menschen.
Auch für Susanne Bodien von der WOHNHEIM GmbH ist die Straßenaktion vor dem MitscherlichHaus etwas ganz Besonderes: „Ich freue mich, dass wir mit der Aktion Alexander-Mitscherlich-Allee nun die Moderne des MitscherlichHauses mit der Tradition und dem geschichtlichen Hintergrund um Alexander Mitscherlich verbunden haben.“
Bis heute gab es noch keine nach Mitscherlich benannte Allee und damit macht das Höchster Alleeviertel den Anfang.
Presseinformationen zum Download:
Die Alexander-Mitscherlich-Allee ist eingeweiht (doc)
Die Alexander-Mitscherlich-Allee ist eingeweiht (pdf)
MitscherlichHaus – My Way of Living
Maximaler Wohnkomfort, attraktive Service-Extras und ein innovatives Umwelt-Plus bei effektivem Kosten-Minus – dafür steht das MitscherlichHaus im Höchster Alleeviertel. Das komplett sanierte Wohnhaus in der Peter-Fischer-Allee 23 mit 170 Appartements und einem Penthouse erstreckt sich über 19 Geschosse. Eindrucksvolle Sicherheitsstandards, eine großzügige Lobby mit Concierge, die Aussicht auf den Taunus, über Höchst oder auf die Frankfurter Skyline sind neben der frischen Luft aus dem Taunus und der Ruhe vor Ort nur einige der herausragenden Vorzüge des modernen Appartementhauses. Besonderes Kennzeichen des MitscherlichHauses ist die Philosophie des „My Way of Living“, die den Bewohnern ein Anti-Stress-Programm und mehr Work-Life-Balance mitliefert. Einzelheiten dieser Philosophie drücken sich z.B. in Service-Angeboten wie Concierge, Postdienst, frische Brötchen und Einkaufservice aus und gipfeln in der im Herbst 2008 fertiggestellten Wellness-Oase mit umfangreichen Fitness-Angeboten. Von der eigenen Wohnung direkt mit dem Lift zum Fitnesstraining oder in die Sauna – bequemer geht es nicht! Es ist eben modern, miteinander im MitscherlichHaus zu wohnen.
Die WOHNHEIM GmbH – modern und sozial
Die WOHNHEIM GmbH, ein Tochterunternehmen des Konzerns ABG – FRANKFURT HOLDING, gehört zu den großen Wohnungsunternehmen in Frankfurt a.M. Die Gründung erfolgte 1951 auf Initiative der Stadt Frankfurt und des Landes Hessen als gemeinnützige Gesellschaft für Wohnheime und Arbeiterwohnungen. Heute verwaltet die WOHNHEIM GmbH ca. 14.400 Wohnungen, 110 Gewerbeobjekte und eine Vielzahl von sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Kinder- und Jugendhäuser, Sozialzentren u.ä.
431art – Medienkunst I Interdisziplinäre Kunst-projekte
Haike Rausch und Torsten Grosch entwickeln als Künstlerteam 431art seit rund zehn Jahren gemeinsam künstlerische Projekte. Sie begreifen ihre Arbeitsweise als „Abtastungen“ von Phänomenen und Vorgängen, die sie in der Natur, der Sphäre der Arbeit oder allgemein im Politisch-Sozialen vorfinden. Durch situative Verfremdungen des Blicks auf die Gegenstände irritieren sie vertraute Wahrnehmungsmuster. Ihr Spiel mit verschiedenen Werkkategorien läßt den Betrachter das Rätselhafte alltäglicher Phänomene als Kunst neu erfahren.
Seit März 2009 arbeitet 431art im Mitscherlichhaus. Nach ihrer Ausstellung, in der unter anderem die Installation “Endorphin 1.1 – betarelease” zu sehen ist, zeigten sie mit “Fünf Elemente” eine ihrer filmischen Arbeiten. Seit Februar 2009 sind sie zudem mit Ihrem aktuellen Projekt botanoadopt und der Pflanzenklappe in aller Munde.
www.431art.org
Schlagworte: Event Management, Event PR, Immobilien PR, Kunst, Mitscherlich Haus, PR Agentur, Wohnheim GmbH