Das Internet vergisst nicht, oder doch!?!
Der Einbezug von Social Media ist heutzutage ein selbstverständliches Tool in der Unternehmenskommunikation. Gerade die stetig wachsende Zahl an digitalen Fotos und deren beliebter Upload auf z.B. Facebook muss sorgfältig bedacht werden. Denn nicht jedes Unternehmen ist an einem lebenslangen Erhalt aller digitalen Fotografien interessiert.
Wichtige Info: Vor Kurzem wurde nun ein Zusatzprogramm für den Internet-Browser Firefox vorgestellt. Für zwei Euro im Monat lässt sich das Programm X-pire (abgeleitet vom englischen expire, dt. verfallen) nutzen, welches im Auftrag des Verbraucherschutzministeriums entwickelt wurde. X-pire erstellt den Bildern ein Verfallsdatum, so dass diese nicht auf unbestimmte Zeit in den Weiten des World Wide Web kursieren. Dies ist eine sinnvolle Investition, da es eine nur allzu menschlichen Eigenschaft in der digitalen Welt nachahmt: Es erlaubt zu vergessen. Ein weiterer interessanter Aspekt besteht in der Möglichkeit, den Online-Fundus an Bildern mit Hinblick auf z.B. auslaufende Copy-Rights besser verwalten zu können.
Dass dieses Programm kein Allheilmittel ist, dürfte klar sein. Der beste Schutz besteht weiterhin darin, nur sehr selektiert Bilder hoch zu laden. Weitere Hilfen können die Sicherheitseinstellungen der jeweiligen sozialen Netzwerke sein.
Zu diesem Thema noch ein Buchtipp: „Delete. The Virtue of Forgetting in the Digital Age“ (Viktor Mayer-Schönberger) befasst sich eingehend und gut beschrieben mit dem Problem des Vergessens in der digitalen Welt.
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