Frankfurt 2030 im Visier – Die ABG Frankfurt Holding zieht Bilanz

Jan 21, 2011   //   by Katharina   //   Aus der Agentur, Immobilien  //  Kommentare deaktiviert
Preiswerte Mietwohnungen in allen Frankfurter Stadtteilen: Frank Junker, Geschäftsführer der ABG Holding, und die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth ziehen Bilanz, Foto: Nelly Steinbacher/ ROESSLER PR

Preiswerte Mietwohnungen in allen Frankfurter Stadtteilen: Frank Junker, Geschäftsführer der ABG Holding, und die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth ziehen Bilanz, Foto: Nelly Steinbacher/ ROESSLER PR

Im repräsentativen Rahmen des Frankfurter Römers zogen am 19. Januar 2011 die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth und Frank Junker, Geschäftsführer der ABG Holding, Bilanz über Frankfurts Einsatz im Mietwohnungsmarkt und die ökologische Vorreiterrolle der Stadt.

Preiswerte Mietwohnungen in allen Frankfurter Stadtteilen

Ihr Fazit: Im Vergleich zu anderen deutschen Städten ist das Angebot sowohl hinsichtlich der Qualität wie der Quantität an städtischen Mietwohnungen in Frankfurt am Main beispielhaft. Die ABG Holding, der Wohnungs- und Immobilienkonzern der Stadt Frankfurt am Main, vermietete im vergangenen Jahr an die 3000 Wohnungen neu, davon rund ein Drittel öffentlich geförderte Wohnungen. Die weiteren zwei Drittel wurden an Bürger aus dem frei finanzierten Bestand mit einem Einkommen bis 2000 EUR im Monat vermietet. Dabei achtet man darauf, dass sich das günstige Wohnungsangebot für Bürger mit Niedrig-Einkommen über alle städtische Quartiere verteilt, um mögliche Stigmatisierungen der Mieter zu vermeiden.

Das gesamte Stadtgebiet gewinnt an Attraktivität

Eine interne Auswertung der ABG ergab, dass unverändert Bornheim, Bockenheim und das Nordend zu den beliebtesten Stadtteilen zählen. Weniger gefragt dagegen sind Kalbach, Niederdorfelden und Nieder-Erlenbach. Dennoch ist man davon überzeugt, dass sich die Attraktivität vieler Stadtteile durch ansprechenden Wohnungsbau und verbesserte Infrastruktur erhöhen wird.

Auch Wohnhochhäuser bieten attraktives Wohnen

Der innerstädtische Wohnraum werde knapp, so Frankfurts Oberbürgermeisterin, und der Zuzug nach Frankfurt halte ungebrochen an. In wenigen Jahren werde Frankfurt über 700 000 Einwohner zählen. Der steigenden Nachfrage nach Wohnungen könne auch mit einem Angebot an Wohnhochhäusern begegnet werden. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die Zukunfts-Studie des Städteplaners Albert Speer. „Frankfurt für Alle“, so der Titel der Studie, empfiehlt die Ausrichtung der Stadt zur ökologischen Musterstadt. „Neues Wohnen in Frankfurt“ sieht auch eine Aufwertung von Siedlungen und Viertel aus den 1950er bis 1970er Jahren vor, um den Niedrigenergiehaus-Standard zu erreichen. In diesem Bestand existieren zudem Hochhäuser, die nach einer Sanierung attraktiven und umweltschonenden Wohnraum anbieten.

Frankfurt auf dem Weg zur ökologischen Musterstadt

Einen großen Schritt in Richtung 2030 hat Frankfurt bereits getan. Man ist stolz darauf, dass die Stadt insbesondere im Bereich des Umweltschutzes und der Passivbauweise eine Vorreiter-Rolle spielt. Die Oberbürgermeisterin und Frank Junker betonten die wichtige Rolle der ABG Holding. Seit Jahren setzt das Unternehmen auf Energieeinsparung und CO2 Reduzierung. Im Wohnungsbestand des Unternehmens werden durch Dämmmaßnahmen und die energetische Sanierung jährlich rund 22 Millionen Liter Heizöl eingespart, Dies entspricht einem verminderten CO2-Ausstoß von etwa 50 000 Tonnen. Weitere 850 000 Liter Heizöl und damit etwa 2100 Tonnen CO2 werden durch die vom ABG Konzern realisierten Passivhaus-Projekte eingespart. Bis heute errichtete das Unternehmen rund 1000 Wohnungen in dem Energie-Sparmodus.

Wir meinen:
Wenn das vorgegebene Tempo anhält, hat Frankfurt am Main bereits in den nächsten Jahren schon die Chance auf den Titel „Deutschlands Ökologie-Standort Nummer 1“.

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