Alles wird gut – oder nicht? Frankfurt präsentiert sich fröhlich und in Sektlaune

Jan 13, 2011   //   by Katharina   //   Allgemein, Aus der Agentur  //  Kommentare deaktiviert

Frankfurt am Main, Januar 2011. Ein gewisser Hauch von Glamour machte sich am 11. Januar 2011 breit. Weit über 1000 Gäste – Frankfurter und in Frankfurt lebende und wirkende prominente Persönlichkeiten – nahmen an einem abwechslungsreichen und durchaus optimistisch gehaltenen Neujahrsempfang 2011 der Stadt teil.

Ein Mahner mit Weitblick: Prof. Dr. Axel A. Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank, Dr. Bernardo Carloni, Generalkonsul der Italienischen Republik, Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth und Stadtverordnetenvorstehen Karlheinz Bührmann (von links nach rechts), Foto: ROESSLER PR

Ein Mahner mit Weitblick: Prof. Dr. Axel A. Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank, Dr. Bernardo Carloni, Generalkonsul der Italienischen Republik, Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth und Stadtverordnetenvorstehen Karlheinz Bührmann (von links nach rechts), Foto: ROESSLER PR

Die Gastgeberin Oberbürgermeisterin Petra Roth, die sich auch optisch trefflich in einem elegant geschnittenem schwarzen Kostüm zu präsentieren wusste, brachte die Stimmung im Kaisersaal des Frankfurter Römers auf den Punkt: „Wir beginnen das Jahr optimistisch. Die Talsohle der außergewöhnlich schweren Wirtschaftskrise liegt hinter uns und wir stellen mit großer Freude Wachstumstendenzen und positive Signale fest.“ Frankfurt, so hatte man den Eindruck, ersteht sozusagen aus dem Scherbenhaufen der Bankenkrise in neuem Gewand. Und der Phönix, der jetzt aus der Asche auftaucht, scheint um Jahre jünger und durchaus ansehnlich.

Der Neujahrsempfang ist für die Oberbürgermeisterin auch eine Gelegenheit, die Erfolgsbilanz ihres Wirkens darzustellen. Dazu zählen die Planungswerkstatt und der Nutzungsplan für den Höchster Bolongaro-Palast, der zugleich basis-demokratisch, in partizipatorischer Runde mit den Bürgern realisiert wurde. Positiv bewertet sie auch die Entwicklung der Stadt hin zur Metropolregion. Sie ist überzeugt, dass diese Entwicklung Frankfurt auch langfristig im internationalen Wettbewerb stärken wird. Und davon, dass 2011 das große Ausnahmejahr werden wird, ist sie bereits jetzt überzeugt: Mit der Frauen-WM 2011 und der Frankfurterin Steffi Jones an der Spitze kann doch eigentlich fast nichts mehr schief gehen. Insbesondere, wenn dann noch das Endspiel in Frankfurt am Main stattfinden wird.

Happy Times are back again – Steffi Jones wird’s schon richten! Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth und die „Kaiserin“ Steffi Jones (von links nach rechts), Foto: ROESSLER PR

Happy Times are back again – Steffi Jones wird’s schon richten! Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth und die „Kaiserin“ Steffi Jones (von links nach rechts), Foto: ROESSLER PR

Diese optimistische Einstimmung wurde in den anschließenden Reden von Dr. Bernardo Carloni, dem Generalkonsul der Italienischen Republik, und Prof. Dr. Axel Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank, grundsätzlich unterstützt. Auch wenn letzterer, insbesondere was die Wirtschaftsentwicklung anbelangt, mahnende Worte fand und zum Sparen einlud. Und wer dann immer noch nicht in Champagnerlaune war, der konnte sich an der eigens für den Neujahrsempfang eingerichteten Rathaus-Champagnerbar mit einem Gläschen Hochheimer Winzersekt in eine rosige Stimmung versetzen. Na, denn mal Prosit. Alles gut – sogar in Frankfurt!

Unser Fazit: Ein Spitzen-Event der Stadt Frankfurt am Main, für den wir mal glatt 5 von 6 möglichen Punkten vergeben.

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