Merger & Acquisition als Treiber von Group Moves
Finanzmarktexperten gehen für Deutschland von verstärkten M&A-Aktivitäten in 2011 aus. Für Personalprofis kann das erhebliche Probleme mit sich bringen, insbesondere in Verbindung mit dem aktuellen Fachkräftemangel. Relocation Services können helfen.
„Mit einem Rekordwachstum von 3,6 Prozent hat uns die Wirtschaft aus dem Konjunkturkeller katapultiert. Auch 2011 wird ein gutes Jahr.“, so Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie anlässlich des Beschlusses des Jahreswirtschaftsbericht 2011 am 19. Januar d.J. Die Bundesregierung erwartet im Jahresdurchschnitt 2011 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,3 Prozent.
Aufgrund der guten Konjunktur kann man spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2011 eine höhere Intensität von wachstumsgetriebenen M&A-Aktivitäten erwarten. In vielen Branchen herrscht zugleich aber auch noch Nachholbedarf kostengetriebener Unternehmenszusammenschlüsse, das Niveau entsprechender M&A war in Deutschland in den letzten Jahren der Konjunkturkrise ungewöhnlich niedrig. Unternehmen, die nicht so schnell auf den Konjunkturzug aufspringen konnten, werden das wirtschaftliche Heil in einem Zusammenschluss mit einem Mitbewerber sehen. Und ein quasi „natürliches“ Motiv für einen Unternehmensverkauf oder eine Fusion liegt bei mittelständischen Familienunternehmen in der Frage des Übergangs auf die nächste Generation.
Zwangsläufig verursachen solche Unternehmensentwicklungen die Versetzung nicht nur einzelner Mitarbeiter, sondern auch größerer Personengruppen bis hin zu ganzen Abteilungen.
„Zusammen mit dem aktuellen Fachkräftemangel stellt eine Fusion oder Unternehmensakquisition für jeden betroffenen Personalprofi eine echte Herausforderung dar. Schließlich gilt es, das Können und Wissen möglichst aller Mitarbeiter – und damit den eigentlichen Unternehmenswert – zu erhalten.“, weist Helmut Berg, Geschäftsführer der RSB Deutschland GmbH und Kenner solcher Szenarien, auf eine potentiell explosive Mischung aktueller Trends hin.
Bei Firmenzusammenschlüssen und damit verbundenen Standortwechseln besteht immer die Gefahr, wichtige Mitarbeiter in Schlüsselpositionen zu verlieren. Das passende Gegenmittel bietet RSB mit dem Relocation Service Konzept „Group Move“. Einige Standards in Beratung und Durchführung, die sich aufgrund der über zwanzigjährigen Erfahrung von RSB herausgebildet haben, bilden den Handlungsrahmen. Doch jedes Projekt erfordert flexible Anpassung, es gilt das in den Köpfen und Herzen der Mitarbeiter vorhandene Engagement und Know-how für den Umzug an den neuen Standort zu gewinnen.
Hauptaufgabe ist es, das zunächst emotional beherrschte und vermeintlich persönlich nachteilige Thema zu objektivieren und die Mitarbeiter zu einer rational motivierten und befriedigenden Entscheidung zu führen – ohne unsachliche Beeinflussung durch das Unternehmen. Grundlage dafür ist so viel neutrale Kommunikation und Information als möglich.
„In Deutschland sind Wohnortwechsel ein starker Stressfaktor, vor allem, wenn man nicht aus eigenem Entschluss wechseln möchte. Es braucht viel Verständnis und Fingerspitzengefühl seitens des Arbeitgebers. Und da leisten wir entsprechende Beratung und Unterstützung.“, erläutert Helmut Berg.
In den meisten Firmen sind derartige Projekte die absolute Ausnahme. Und sie müssen neben dem „normalen“ Geschäft erledigt werden . Daher hilft externe Beratung, wichtige Aspekte nicht zu übersehen. Wenn dann am Ende möglichst viel Know-how und Engagement in Form von Mitarbeitern und deren Familien für den Standortwechsel gewonnen werden kann, hat der Personalprofi sein eigentliches Ziel erreicht.




