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Ein (fast) vergessener Künstler – Rödelheimer Ausstellung würdigt das Schaffen von Kurt Halbritter

Sep 20, 2012   //   by roesslerpr   //   Aus der Agentur, Kultur  //  Kommentare deaktiviert

Am Dienstag, 18. September luden die Stadtbücherei und der Förderverein der Stadtbibliothek, „FörSter“ in Rödelheim zu einer Vorbesichtigung der Kurt Halbritter – Gedächtnisausstellung „Jeder hat das Recht“ ein.

Kurt Halbritter war ein vielseitiger Künstler, der vielen Zeitgenossen heute kaum noch ein Begriff ist. Um dem entgegen zu wirken, würdigt jetzt die Stadtbibliothek Rödelheim das Schaffen des Frankfurter Malers.

Robert Gernhardt oder Friedrich Karl Wächter sind vielen Kunstinteressenten bekannt. Aber Kurt Halbritter? Kaum einer verbindet seinen Namen mit der „Frankfurter Neuen Schule“ oder gar mit Kunst. Die letzte Ausstellung über den Zeichner fand 1999 statt. Der Karikaturist droht in Vergessenheit zu geraten. Zu Unrecht, wie die Stadtbibliothek Rödelheim entschied und deshalb vom 20. September bis 31. Oktober 2012 mit einer liebevollen Gedächtnisausstellung an das engagierte Werk von Halbritter erinnert. “Wir waren Nachbarn, ich kannte sein Atelier und seine Pfeifensammlung und empfinde es als Pflicht, den Künstler Halbritter wieder ins Gedächtnis zu rufen”, betont der Maler Siegbert Jatzko.

Die Ausstellung ist von drei Schwerpunkten geprägt: Zum einen wird Kurt Halbritters Biografie mit einem handgezeichneten Lebenslauf und etlichen Schulzeugnissen des Künstlers präsentiert. Zum anderen werden auch seine Schwarzweißfotografien aus seinem Arbeitsumfeld sowie satirische Malereien, die für gewöhnlich nur im Institut für Stadtgeschichte zu sehen sind, gezeigt. In einer Glasvitrine sind Bierdeckel, Bierflaschen und vieles mehr von der Brauerei Bindinger ausgestellt, für die er als Werbegraphiker tätig war. Sogar Halbritters Modellbahn ist zu sehen, die sein Atelier schmückte.
Und wer einen genauen Blick auf seine Werke wirft, merkt schnell, dass hier ein vielseitiger Künstler am Arbeiten war, der immer unter Strom stand.

Die Werke des 1924 geborene Frankfurter Karikaturisten und Mitbegründers der legendären Satirezeitschrift „Pardon“ sind heute, 34 Jahre nach seinem Tod, aktueller denn je. Anfangs war er ein einfacher Cartoon-Zeichner, doch in den sechziger Jahren wurde er plötzlich zu einem quicklebendigen Zeitkritiker mit einem unverwechselbaren Zeichenstil. Der Künstler thematesierte in seinen politischen Zeichnungen für die „Frankfurter Rundschau, „Vorwärts“ und später für „Pardon“ gesellschaftlich relevante Themen.

1952 zog es den Künstler dann nach Rödelheim, wo er bis zu seinem Tod lebte. Viele seiner Zeichnungen zeigen Merkmale der Rödelheimer Umgebung auf.
Nach seinem bedeutendsten und letzten Karikaturen-Sammlung „Jeder hat das Recht“ ist auch die Galerie benannt. Unbedingt sehenswert ist auch seine satirische Darstellung von „Hitlers mein Kampf“ oder der zusammen mit Loriot gestalteter Band „Wie gewinnt man eine Wahl“.

Die Ausstellung “Jeder hat das Recht” ist bis einschließlich 31. Oktober 2012  in der Stadtteilbibliothek Rödelheim zu sehen.

Übrigens:
Einer, der dem satirischen Karikaturisten sehr nahe stand, ist Pit Knorr, sein langjähriger Weggefährte und Mitgründer der „Frankfurter Neuen Schule“. Er spricht am 20. September ab 19.30 Uhr zur Eröffnungsveranstaltung in der Stadtbibliothek Rödelheim.

Hingehen, zuhören und anschauen – Kurt Halbritter zu erleben, ist immer ein Gewinn!

Das Team der Rödelheimer Stadtbibliothek steht für Fragen zur Verfügung, Foto: ROESSLER PR, Tahmina Akbar

Das Team der Rödelheimer Stadtbibliothek steht für Fragen zur Verfügung, Foto: ROESSLER PR, Tahmina Akbar

Kurt Halbritter in seinem Atelier, Foto: ROESSLER PR

Kurt Halbritter in seinem Atelier, Foto: ROESSLER PR

Die Glasvitrine mit der Original Modellbahn von Kurt Halbritter, Foto: ROESSLER PR, Tahmina Akbar

Die Glasvitrine mit der Original Modellbahn von Kurt Halbritter, Foto: ROESSLER PR, Tahmina Akbar

Frankfurt im Herzen und in den Ohren

Aug 30, 2012   //   by roesslerpr   //   Allgemein, Aus der Agentur, Immobilien, Kultur  //  Kommentare deaktiviert

Am 29. August 2012 informierte der Frankfurter Dezernent für Infrastruktur Volker Stein im Rahmen einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der jährlichen Frankfurter Bürgerbefragung, die die Zufriedenheit der Bürger mit ihrer Stadt analysiert. Schwerpunkte der Befragung bildeten bekannte Stadtprobleme, aber auch die „Bindungen an die Stadt und die Zufriedenheit mit Lebensbereichen“ sowie das „Eigenimage der Stadt“.

Frankfurt am Main, 30. August 2012
„Noch nie waren die Frankfurterinnen und Frankfurter so zufrieden mit ihrer Stadt wie in den letzten Jahren.“, gab der sichtlich zufriedene Dezernent bekannt. Aus der Studie ist zu erkennen, dass mehr als 80 % der Frankfurter sehr gern in Frankfurt am Main leben und auch hier wohnen bleiben möchten.

Wer jedoch denkt, dass die vielen Museen und die mannigfaltigen kulturellen Angebote Frankfurts die Hauptursache für die Zufriedenheit bilden, hat weit gefehlt. Die Frankfurter legen großen Wert auf ihre Gesundheit – Somit steht die Zufriedenheit mit der „ärztlichen Versorgung“ an vorrangiger Stelle.
Als störend bewerten die Bewohner weiterhin die Verkehrssituation und die überfüllten Straßen. Umso mehr freuen sie sich jedoch über die guten „öffentlichen Verkehrsmittel“. Die Befragten lobten Frankfurt auch für seine Sauberkeit und zeigten sich sehr zufrieden mit der örtlichen „Abfallbeseitigung/Müllabfuhr“.

Probleme gibt es immer

Trotz der großen Zufriedenheit der Bürger hat die Stadt auch mit einigen Problemen zu kämpfen.

So kritisieren die Frankfurter zum Beispiel die Wohnungsmarktsituation der Mainmetropole. Ein Grund dafür sind die steigenden Studentenzahlen nach der „G8 Regelung“. „Wir werden zusätzlich in Studentenwohnheime finanzieren“, so der Lösungsansatz von Stadtrat Volker Stein.

Früher oder später war damit zu rechnen, dass die neue Flughafen-Landebahn auch in den Statistiken für ein Tief sorgen wird. Nun beschweren sich mehr Einwohner als je zuvor über die gestiegene Lärmbelästigung in Frankfurt. Dies gilt insbesondere für die Stadtteile Oberrad, Niederrad und Sachsenhausen. Da wird wohl mehr erforderlich sein als in Ohrstöpsel zu investieren.

Trotz allem ist die Stadt Frankfurt mit den Ergebnissen zufrieden und sieht diese als eine „Bestätigung für die Arbeit“.

Hier finden Sie alle Ergebnisse der Bürgerbefragung

"Wir werden zusätzlich in Studentenwohnheime finanzieren", Infrastrukturdezernent Volker Stein zur Wohnungsmarktsituation in Frankfurt. Foto: ROESSLER PR, Tahmina Akbar

“Wir werden zusätzlich in Studentenwohnheime finanzieren”,
Infrastrukturdezernent Volker Stein zur Wohnungsmarktsituation in
Frankfurt. Foto: ROESSLER PR, Tahmina Akbar

ROESSLER PR freut sich! Bald findet das 2. Internationale Höchster Suppenfest statt und wir sind natürlich wieder dabei

Aug 30, 2012   //   by roesslerpr   //   Aus der Agentur, Kultur  //  Kommentare deaktiviert

Viele Rezepte wurden in der Agentur ausgetauscht und exotische Gewürze auf den Prüfstand gelegt. Einige Suppen wurden sogar zu Hause getestet und die “Erfahrungen” mit den Kollegen besprochen. Und überhaupt heisst jetzt die Frage aller Fragen: Welche Suppe wird sich am 15.9.2012 durchsetzen und “das Rennen machen”?

Bereits im letzten Jahr hat ROESSLER PR mit einem besonderen Rezept am Höchster Suppenfest teilgenommen. Mit der süßen Biersuppe aus der Barockzeit haben wir auf das „Höchster Lustlager“, das dann im Oktober stattfand, vorbereitet. Und auch darauf sind wir stolz: ROESSLER PR hatte mit der Biersuppe den zweiten Platz belegt!

Dieses Jahr möchten wir natürlich wieder dabei sein und unseren Titel verteidigen. Seid gespannt mit welcher Suppe wir dieses Jahr ins Rennen gehen.

Apropros Suppenfest:
Im Frankfurter Stadtteil Höchst haben viele Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen ein neues zu Hause gefunden.
Das Internationale Höchster Suppenfest wird nun zum zweiten Mal am 15. September 2012 von der Bürgerinitiative „Bunter Tisch – Höchst miteinander“ organisiert. Mit der Aktion beabsichtigt der Veranstalter ein besseres gegenseitiges Verständnis und ein gutes Miteinander der Höchster.

ROESSLER PR hatte mit der süßen Biersuppe im letzten Jahr den zweiten Platz belegt! Foto: ROESSLER PR

ROESSLER PR hatte mit der süßen Biersuppe im letzten Jahr den zweiten Platz belegt! Foto: ROESSLER PR

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